Das Zentrum von seiner schönsten Seite

Das Zentrum des Landes hat viele kulturell und historisch interessante Schätze zu bieten. Wer auf der Suche nach alten thailändischen Traditionen ist und auch die landestypische religiöse Lebensart hautnah erleben möchte, ist hier genau richtig. Ob ländliche Idylle oder städtische Hektik, in Zentralthailand finden Reisende alles was sie sich wünschen.

Bangkok: laut, hektisch, gewaltig, vibrierend. Eine Stadt voller Überraschungen, die aufregender nicht sein könnten. Dicht aneinander gereihte Autos zischen an den Fußgängern vorbei und liefern sich ein Wettrennen mit den startenden und landenden Fliegern des Flughafens. Die Stadt beeindruckt durch einen tollen Mix von neumodischem Flair und altbekannten Traditionen. Immer wieder läuft man an geschäftigen und duftenden Märkten vorbei, passiert kleine Straßenstände mit landestypischem Essen oder bekommt ein Thailand-Rundum-Paket in Form von Gastfreundlichkeit und einem fröhlichen Lächeln mit auf den Weg. 

Ayutthaya: Die ehemalige Königs-Hauptstadt Thailands liegt ebenfalls in Zentralthailand und gilt auch als die heilige, geplünderte Stadt. Ayutthaya verbindet auf einzigartige und trotzdem vielseitige Art und Weise das Nationalverständnis der Thais mit ihrer Religion. Nicht nur für die Reichen, auch für die kleinen Händler ist der internationale Umschlagsplatz in Südostasien von großer Bedeutung. Von ihren Segelschiffchen aus bieten die Ruinen der Stadt einen imposanten Anblick und lassen erahnen, wie die überlieferten Legenden die Historie der Stadt beeinflusst haben. Vor diesem Hintergrund lässt die Fülle an Sehenswürdigkeiten der Phantasie Flügel wachsen.

Kanchanaburi: Die Vorstellung von Kanchanaburi kann gar nicht exotisch genug sein. Völlig unberührte Natur: graue Lianen hängen von den Dächern des Regenwaldes, weiß schäumende Wasserfälle fallen die Klippen herab in smaragdgrünes Wasser, das sich in natürlichen Auffangbecken zwischen Bergen und Höhlen sammelt. Unweit dessen schmale Wanderpfade durch atemberaubende Nationalparks und ein Blütenmeer aus prachtvollen Farben. Auf der anderen Seite stehen urige Tempel und andere Überbleibsel aus der kulturhistorischen Vergangenheit des Landes. Grobe Kalksteinfelsen und Zuckerrohrfelder, die sich sachte im Wind bewegen runden das Bild Kanchanaburis ab. Tipp: Die Brücke über den Kwai bietet auf Erinnerungsfotos einen imposanten Anblick. 

Pattaya: Das vormals verschlafene Fischerdörfchen Pattaya ist in den letzten Jahren explosionsartig gewachsen und heute eine der Partyhochburgen schlechthin. Wer nach Pattaya kommt kann förmlich fühlen wie das Adrenalin durch den Körper schießt und sich der Puls dem Beat der Stadt anpasst. Wer auf der Suche nach Vergnügung zum kleinen Preis ist, kommt am Ballermann Thailands definitiv auf seine Kosten – getreu dem Motto: Schneller, höher, weiter und vor allem günstiger. Die Stadt ist einen Besuch wert, auch wenn man nicht zu den Partygästen gehört. Umliegend befinden sich einige kleinere Inseln die mit wertvollen Tauch- und Schnorchel-Spots punkten können. 

Lopburi: Die Stadt ist mit rund 15 Jahrhunderten eine der ältesten Städte Thailands. Sie bietet einen durchaus liebenswerten Anblick mit einem Mix aus modernen Ladenhäusern und alten Ruinen die zumeist von Affen bevölkert werden. Der ruhige Rhythmus und die entspannte Atmosphäre ermöglichen Besuchern eine Erfahrung der ganz besonderen Art. Hier findet man sowohl traditionsreiches Leben der kleineren Thai-Provinzen, als auch historische Denkmäler, die die Geschichte des Landes zumindest ein wenig in Erinnerung rufen. Lopburi ist durch die Eisenbahnschienen in zwei Hälften unterteilt - mit der provinziellen Altstadt im Westen und der Neustadt im Osten gelegen.

Phetchaburi liegt unmittelbar am Golf von Thailand und ist das ganze Jahr über ein attraktives Reiseziel. Mehrere Kilometer lange weiße Sandstrände mit türkisblauen Wellen, deren Schaumkronen in schöner Regelmäßigkeit auf den Strand schlagen. Ursprüngliche Natur mit wildem Dschungel voller Palmenbäume, nebulöse Täler, Hügel mit nassen Reisterrassen und endlos lange Trekkingpfade. Dazu die Hauptstadt mit historisch und kulturell bedeutsamen Sehenswürdigkeiten, farbenprächtigen Tempeln und ehemals königlichen Bauwerken die heute zu Ruinen wurden. Phetchaburi ist ein spannender Mix aus der traditionellen und der prestigeträchtigen Lebensweise der einheimischen Thai. 

Phitsanulok: Die einstige Hauptstadt Thailands liegt zu beiden Seiten des Mae Nam und ist die einzige Stadt in der Hausboote innerhalb der Stadtgrenzen erlaubt sind. Reisende bezeichnen die Stadt als äußerst lebhaft und sympathisch. Sie gilt außerdem als ausgezeichneter Ausgangspunkt für eine Reise zu den kulturhistorischen Stätten des Landes. Jede dieser Stätten und natürlich auch Phitsanulok selbst spielen eine bedeutende Rolle in der Geschichte. Darüber hinaus stellt die Stadt im übertragenen Sinne die Grenze von den fruchtbaren Böden zu den Bergregionen dar. Unweit dessen existiert für die ganz Mutigen das größte und wichtigste Wildwasser-Rafting Gebiet.

Sukhothai: Die Wurzeln des goldenen Zeitalters der Thai-Kultur reichen bis in das 13. Jahrhundert zurück und sind in der ersten königlichen Hauptstadt des Landes zu Hause. Die Rebellion gegen die Khmer prägte das Bild der Stadt, die heute in zwei Teile geteilt ist. Alt-Sukhothai ist ein Meer aus alten Ruinen, die den Protesten zum Opfer fielen. Ehemals farbenprächtige Tempel und Schreine bilden den Mittelpunkt der historischen Parkanlage und gehören zum UNESCO Weltkulturerbe. Im krassen Gegensatz dazu steht etwa 11km entfernt das moderne Neu-Sukhothai. Gewaltige Hotelkomplexe und süße Straßencafés reihen sich dicht an dicht entlang des Straßenrandes und bieten mit kunterbunten Sonnenschirmen nicht nur Schutz vor der sengenden Mittagshitze, sondern auch eine entspannte Atmosphäre.

Umphang steht ganz im Zeichen der Nachhaltigkeit. Reißende Flüsse stürzen tiefe Schluchten hinunter, Böden voller Moos lassen die Schritte dumpf erklingen und grüne Dschungeldächer fangen das typische Sirren der vielen tierischen Bewohner ein. Das Dorf unweit Mae Sot bietet unberührte Natur und eine steile Serpentinenstraße schlängelt sich durch wunderschöne Berglandschaften. Noch gilt Um Phang als Geheimtipp unter den Thailand-Reisenden, doch die steigenden Besucherzahlen unterstreichen die Wirkung der malerischen Umgebung. Duftende Eukalyptusbäume stellen einen angenehmen Kontrast zu rauen Kalksteinfelsen dar und eine Reihe einheimischer Bergstämme bieten genau das richtige Maß an Kultur.

Tak: Fernab der ausgetretenen Touristenpfade befindet sich an der Grenze zu Myanmar die wilde, bergige Provinz Tak. Über die Jahre ist daraus ein einzigartiges kulturelles Potpourri entstanden. Trotzdem hat Tak seine ursprünglichen Traditionen und unberührte Natur behalten. Ob tierisch oder pflanzlich, zahlreiche Arten bevölkern die Natur rund um die kleine Provinz und sind in ihrer Faszination einzigartig. Entlegene Nationalparks und Gewässer eignen sich perfekt um in Ruhe die einmalige Natur zu genießen. Es gibt Höhlen und wunderschöne Trekkingpfade zu entdecken, gespickt mit kulturellen Erlebnissen bei traditionellen Bergstämmen. 

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