Das Besondere an Chiang Mai

Pittoreske Gebirgslandschaften, eine interessante Kultur und Geschichte sowie Bergstämme, in denen Traditionen tief verankert sind und von Generation zu Generation weitergegeben werden – das macht Chiang Mai aus. Die Region ist besonders bei Abenteuersuchenden beliebt, doch auch Reisende, die einfach nur die Seele baumeln lassen und in eine andere Welt eintauchen wollen, kommen ganz auf ihre Kosten. 

Allgemeine Infos zur Region

An der Grenze zu Myanmar und an den südwestlichen Ausläufern des Himalaya-Gebirges befindet sich die Provinz Chiang Mai. Der Fluss Ping schlängelt sich von Norden gen Süden durch die Region und trägt so zu der malerischen Landschaft bei. Eine artenreiche Flora und Fauna begeistert Reisende und Einheimische gleichermaßen. Dies liegt nicht zuletzt an den optimalen klimatischen Bedingungen, durch die viele verschiedene Kulturpflanzen angebaut werden können. Auch für Reisende bietet Chiang Mai ein angenehmes Klima, wobei dies ähnlich zu den Nachbarprovinzen ist. Die meisten bevorzugen den Zeitraum von November bis Mitte Februar, denn da herrschen milde Temperaturen und es gibt nur wenig Niederschlag. In den Monaten März bis Mai können es schon mal 35 bis 38 Grad werden. Damit liegt die Durchschnittstemperatur jedoch immer noch unter denen von Lampang oder vom Nordosten Thailands. Die Monsunregenfälle fallen in der Regel weniger stark aus als in Zentral- und Südthailand.

In Chiang Mai trafen schon immer viele verschiedene Kulturen und Ethnien aufeinander. Da die Region bereits früher als einer der Knotenpunkte für den Austausch von Waren (insbesondere Opium, Seide und Teak) zwischen Menschen aus China, Myanmar, Laos und Thailand galt, ist die Provinz eine facettenreiche Multikulti-Region. Vor allem in den abgeschiedenen Tal- und Gebirgsregionen haben ethnische Minderheiten ihre Rituale bewahrt.

Geschichte

Chiang Mai hat eine bedeutende Geschichte vorzuweisen. 1296 wurde die Stadt von König Phaya Mengrai gegründet, allerdings unter dem Namen Nopburi Si Nakhon Chiang Mai. Im 14. und 15. Jahrhundert wurde die Stadt Teil des größten Thai-Königreiches Lan Na Thai, welches sich im Süden bis nach Kamphang Phet und im Norden bis zum laotischen Luang Prabang erstreckte. 1477 soll in Chiang Mai die achte Weltsynode des Theravada-Buddhismus abgehalten worden sein. Somit wurde die Region zu einem bedeutsamen spirituellen und kulturellen Zentrum. Es folgte die Eroberung der Provinz durch die birmanischen Herrscher im Jahr 1556.

Nach 200 Jahren, in denen Chiang Mai von den Birmanen regiert wurde, annektierten die Thailänder 1775 ihr Gebiet wieder zurück. Unter dem Oberhaupt Chao Kavila entwickelte sich die Region um Chiang Mai zu einem wichtigen Handelszentrum. Zahlreiche Tempel wurden von reichen Teakhändlern der Shan, der größten nationalen Minderheit in Myanmar, errichtet, während einfache Arbeiter, darunter auch Shan, Straßen bauen sollten. Letztere protestierten gegen ihre Zwangsarbeit. Dieser sogenannte Shan-Aufstand konnte erst 22 Jahre später beigelegt werden, als sie eine Abschaffung der Zwangsarbeit erreichten. Danach folgten aufstrebende Jahre: Chiang Mai wurde durch die Nordbahn Thailands mit dem Zentrum des Landes verbunden und es wurde eine Fülle an handwerklichen Produkten, wie beispielsweise Töpferwaren oder Weberei, angefertigt. In den 70er Jahren entwickelte sich der Tourismus auch in dieser Region und verdrängte somit den Handel als Haupteinnahmequelle. 

Kulturelle und natürliche Vielfalt

Chiang Mai ist reich an kulturellen Schätzen. Wundervoll verzierte Tempel wie beispielsweise der Wat Phra Singh müssen Sie bei einem Aufenthalt in der Provinzhauptstadt gesehen haben. Das Heiligtum wurde 1345 im pittoresken Baustil errichtet und strahlt im goldenen Glanz sowie mit einer Kapelle, die mit filigranen Wandgemälden beeindruckt. Phra Singh heißt übersetzt Löwenbuddha, der sich in der Haupthalle der Tempelanlage befindet. Auch der Wat Phra That Doi Suthe ist definitiv einen Besuch wert. Er liegt etwas außerhalb der Stadt auf einem über 1000 Meter hohen Berg. Die heilige Stätte erreicht man nach 290 Stufen. Die körperliche Anstrengung wird mit einem spektakulären Ausblick auf Chiang Mai und Umgebung belohnt. Pilger aus allen Ecken der Welt kommen zu dem kunstvollen Tempel, da sich hier heilige Reliquien des Buddhas befinden. Besichtigen Sie auch den ehrwürdigen Wat Suan Dok, dem in einem der Lustgärten ansässigen königlichen Tempel. Eine ganze Reihe weiß verputzter Chedis fällt sofort ins Auge.

Ein weiteres Highlight ist der Bhubing Palast. Dies ist die Winterresidenz der thailändischen Königsfamilie. Sie fungiert allerdings gleichzeitig als Unterkunft für bedeutende Regierungspersonen aus dem Ausland und das nicht ohne Grund: Traumhaft schön ist das Blumenmeer in den liebevoll angelegten Gärten, wobei vor allem die farbprächtigen Rosengärten zu nennen sind.

Neben den kulturellen Must Sees gibt es auch einige schöne Nationalparks wie den Huai Nam Dang, den Doi Inthanon sowie den Doi Angkhang Nationalpark. Im Huai Nam Dang Nationalpark genießen Sie eine fantastische Aussicht auf sattgrüne Wälder, rauschende Wasserfälle und heiße Pa Pae Quellen. Der Doi Angkhang Nationalpark mit dem gleichnamigen Berg ist ebenfalls ein wahres Glanzlicht von Chiang Mai. Mit stolzen 2565 m ist es der höchste Berg ganz Thailands, der Besucher zu ausgiebigen Trekkingtouren verschiedenen Schwierigkeitsgrades einlädt – die besten Voraussetzungen für einen unvergleichlichen Abenteuerurlaub in Thailand! Spüren Sie die Ruhe der Bergwelt und halten Sie einen Moment inne. Besuchen Sie zum Beispiel das Landwirtschaftszentrum, in dem verschiedene Projekte unter Anderem für den Anbau von Obstbäumen und Blütenpflanzen angestoßen werden. Sie sehen schon: Es gibt ungemein vieles zu entdecken! Worauf warten Sie also noch?

Farbenfrohe Märkte

Wenn es nach Chili, Zitronengras und Ingwer riecht, ahnen Sie schon, dass es zum Markt nicht mehr weit ist! Gut so, denn Sie haben sicherlich schon Appetit! Brodelnde Garküchen, Thai-Verkäufer, die mit Kunden handeln und köstliche thailändische Spezialitäten, wohin Sie nur schauen - das sind die berühmten thailändischen Märkte. Sämtliche leckere Zutaten sowie eine Vielfalt an Kleidung gibt es auf dem Thalaad Warorot, wo auch gerne Einheimische gehen. Handwerkliches finden Sie auf der quirligen Wua Lai Street am Samstagabend sowie jeden Sonntag auf dem Tapae Market. Diese sind sehr authentisch und deshalb ein Muss für alle Flohmarktliebhaber. Wer es lieber touristisch mag, der wird auf dem großen Nachtmarkt fündig. 

Infrastruktur

Aufgrund der großen wirtschaftlichen Bedeutung von Chiang Mai ist die Stadt bestens angebunden. Auf dem mehrspurigen Asia Highway gelangen Sie zur Hauptstadt Thailands, der Großstadtmetropole Bangkok. Mit dem Zug, Fernbus oder Flugzeug erreichen Sie weitere sehenswerte Reiseziele des Nordens wie zum Beispiel Chiang Rai, Lampang und Nan und darüber hinaus Destinationen in den restlichen Teilen Thailands. Typisch sind die Tuk Tuks, eine Art großes überdachtes Dreirad mit Fahrer, und Songtaews, rote Pick-ups mit einem Dach und zwei Sitzbänken. Letztere Fahrzeuge fungieren als Taxis und Busse in Chiang Mai. Mit dem Tuk Tuk können Sie ganz gemütlich das Stadtzentrum erkunden. Handeln Sie aber den Preis mit dem Fahrer vor der Fahrt aus. So vermeiden Sie eventuelle unangenehme Überraschungen!

Chiang Mai lässt sich auch optimal als Teil Ihrer Thailand-Rundreise einbauen. 

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